Patenzünfte

Alemannischer Narrenring

Das Einzugsgebiet des Alemannischen Narrenring erstreckt sich auf drei Regionen: Allgäu, Bodensee und Oberschwaben-Donau. Wobei die Zuordnung zu den einzelnen Regionen nicht immer den tatsächlichen Regionengrenzen entsprechen. Der Hintergrund ist einfach: Als die Anzahl der Mitgliedzünfte immer größer wurde, entschied sich das Präsidium, das Gremium um Oberzunftmeister zu erweitern. Eine bessere Organisationsstruktur sollte damit geschaffen werden und ein Ansprechpartner für die Zünfte in näherer Umgebung. Um jedoch einen zu großen „Überhang" der Mitgliedszünfte in einzelnen Regionen zu vermeiden, wurden die Grenzen sehr großzügig ausgelegt. Außerdem sollten bereits gewachsene Freundschaften und Verbindungen berücksichtigt werden.

 

Aufnahme in den ANR:

Im Jahre 1979 nahm zum ersten Mal eine kleine als Affen verkleidete Gruppe an Umzügen in der näheren Umgebung teil. Diese Gruppe wurde 1980 als "Narrenzunft Schemmerhofer Affen" ins Vereinsregister eingetragen.

Zügig orientierte sich die Narrenzunft in Richtung Alemannischer Fasnacht und suchten Hilfe beim damaligen Brauchtumsmeister des Alemannischen Narrenrings, Herbert Mayer. Dieser entwarf die Maskengruppen und Häser für die Narrenzunft.

Dadurch entstanden unsere Maskengruppen und Zunftratshäs:

1982 – Mühlbachweible" und „Hokama"

1983 – das althistorische Zunftratshäs

1985 – „Laiabudel"

1988 – Historische Uniform des Fanfarenzugs

1989 – das althistorische Häs der Zunfträtinnen

 

Mit der Orientierung zur alemannischen Fasnet verschwanden die Affenkostüme wieder. Die Zunft wurde umbenannt in die „Narrenzunft Schemmerhofen e.V.". Für den Beitritt in den Alemannischen Narrenring e.V. mussten wir nun zwei Patenzünfte benennen.

Seit 19.10.1985, am ANR-Konvent in Oberuhldingen, sind wir Vollmitglied des Alemannischen Narrenringes durch unsere Patenzünfte NZ Eberhardzell & NG Hasle-Maale Stetten e.V.